Wie dein Widerstand das festhält, was du nicht willst

WIE DEIN WIDERSTAND DAS FESTHÄLT, WAS DU NICHT WILLST...

Widerstand blockiert dein Leben - Hingabe macht dich frei.

Ob es eine schlimme Krankheit ist, eine Mobbing-Situation im Job, Streit mit dem Ehemann oder eine dicke Forderung vom Finanzamt- je weniger Widerstand du in die Situation bringst, umso so schneller kann sich die unangenehme Lage auflösen. Hier wirkt ein einfaches physikalisches Gesetz: Das Gesetz der Anziehung. Wenn du pausenlos daran denkst, wie schrecklich und unerträglich deine Umstände sind und wie sehr du es hasst, dieser Begebenheit ausgesetzt zu sein, umso mehr wird sie sich in deinem Leben etablieren. Es ist dein Fokus, deine innere Blickrichtung, die magnetisch wirkt und alles festhält. Es gilt, deine Konzentration auf das, was du nicht willst, zu lösen und deinen Blick auf wünschenswerte Umstände zu richten.

Seitdem der Mensch aufrecht geht und seinen Geist benutzt, sind ihm gewisse Zusammenhänge des Seins bewusst geworden. Und auf welche Weise? Wie alle Naturgesetze, so wurde auch dieses Ursache-Wirkung-Prinzip durch einfache, langanhaltende, aber konzentrierte Beobachtung entdeckt.

Widerstand loslassen und sich befreien

In dieser deutschen Ausgabe von Esther und Jerry Hicks mit dem Titel „The Law of Attraction“ wird genau beschrieben, wie das Gesetz der Anziehung wirkt und anzuwenden ist. Wenn du dir einmal klarmachst, dass dieses Gesetz ein Naturgesetz ist, das immer wirkt, unabhängig davon, ob du es verstehst oder nicht, siehst du das Potenzial, das darin steckt. Es ist deine Entscheidung, ob du die Wirkmechanismen dieses Gesetzes in Erfahrung bringst und dann bewusst anwendest oder ob du dich weiterhin den Geschehnissen deines Lebens auslieferst.

Hebe also deinen Blick und fang an, über den Tellerrand hinauszublicken. Überprüfe deine Meinungen, deine Sichtweisen und deine tiefsten Überzeugungen? Sind sie wirklich wahr? Gelten sie unumstößlich und sind sie in Stein gemeißelt? 

Gehörst du zu denen, die lieber das tun, was alle machen oder bist du ein Freigeist?

Der Durchschnittsmensch, der pausenlos mit seinen Befindlichkeiten und oberflächlichen Wünschen beschäftigt ist, wird keine Zusammenhänge, sich wiederholende Abläufe oder Auffälligkeiten in seinem Leben bemerken. Er wird weiterhin an das Schicksal, an gut und böse und an sein Opferdasein glauben. Damit wird er wiederum neuen inneren Widerstand hervorbringen und seine bisherige Abneigung gegen die Ungerechtigkeiten des Lebens weiter pflegen. Er verhält sich, wie die Schafe in einer Herde, die mit gesenktem Blick das vor ihnen wachsende Gras mümmeln und den Spuren ihrer Vorgänger folgen. Ich glaube, es braucht mehr schwarze Schafe in dieser Welt, mehr Offenheit, Vertrauen und Mut. 

Es waren von jeher die Sucher, die die Menschheit weitergebracht haben.

Die universellen Gesetze sind bereits seit tausenden von Jahren von den Weisen beobachtet, formuliert und niedergeschrieben worden. Und das lange bevor es das Wort Wissenschaft gab. Bereits Buddha formulierte aufgrund seiner Beobachtungen eine einfache Anweisung, die, wenn der Mensch sie beherzigt, ihn von allem Übel befreit. „Hafte an nichts und niemanden an! Lehne nichts und niemanden ab!“

„Lass alles los, was gehen will und löse deinen Widerstand gegen das, was du nicht haben willst. Es ist ja bereits da!“

Die Menschheit ist mehr mit den Vorgaben des Mainstreams verbunden, als mit sich selbst.

Schau dich in der Welt um. Kannst du erkennen, wie die Gesellschaft mit all den vorgegebenen Mustern und Dogmen verklebt ist? Siehst du, wie jeder an den Vorgaben des Mainstreams hängt, den Beurteilungen und Bewertungen der Medien nachhechelt und sich an der Weltmeisterschaft im Schubladendenken dieser Welt beteiligt? Erkennst du, wieviele Menschen immer noch voller Widerstand sind und ihren Nächsten ans Kreuz schlagen, nur um sich selbst besser zu fühlen? 

Verurteilung anderer gibt dem inneren Widerstand Nahrung

Die Medien sind voll von Verurteilungskamagnen. Der Busfahrer, der schuld am Tod eines Fußgängers ist, weil er nicht rechtzeitig gebremst hat. Der Supermarkt XY, der eine als gefährlich deklarierte Ware aus seinem Sortiment nehmen müsste, damit niemand zu Schaden kommt. Es gibt nicht wenige Menschen, die den Einkaufszentren mangelnde Kontrolle, fehlende Aufsichtspflicht und Fahrlässigkeit vorwerfen. Häufig wird eine Situation von den Nachrichtenmedien sogar ganz unterschiedlich ausgelegt. Wenn sich die Darstellung als falsch erweist, erscheinen solche Korrekturen natürlich nur im Kleingedruckten, die niemand liest.

Aufgebauschte Pressemitteilungen über eine Gesellschaft, die einen bestimmten Flugzeugtyp entwickelt hat und aus Kostengründen minderwertige Teile verbaut haben soll, versetzen Tausende in Angst, Unruhe und verleiten zu harten Verurteilungen anderer. Darüberhinaus zieht die Regenbogenpresse die Reichen, Schönen und Erfolgreichen reihenweise abwechselnd durch den Schmutz oder hebt ihre glorreiche Großartigkeit hervor. Die Medien rufen Zweifel, Angst und Widerstand in uns hervor, indem sie Mücken zu Elefanten machen.

Sind also die Medien an allem schuld? NEIN! Es sind NICHT die Medien, die Verantwortung dafür tragen, dass wir mit dem Ego-Abfall der Gesellschaft überschüttet werden. Wir selbst sind es, die UNBEWUSST danach verlangen. Solange wir die Hetztiraden über andere geifernd lesen und schauen, haben wir wohl das Bedürfnis danach. Zuerst entsteht das Verlangen nach etwas, dann erst kann es sich in der Welt zeigen. Wir machen all das selbst.

Auch hier, wie überall, offenbart sich das Gesetz der Anziehung.

Dein persönliches Ich, dein Ego ist es, das nach Schuldzuweisungen und Verurteilungen verlangt. Es gibt sich selbst ein gutes Gefühl, besser, gesünder und anständiger zu sein als andere und stellt sich gern in ein besonderes Licht. Das braucht das Ego, um sich in Sicherheit zu wiegen. Auf diese Weise legt es einen Tarnumhang über den inneren Widerstand, der tief in uns verborgen ist und blockiert so Heilung und Erkenntnis.

Im persönlichen Bereich und im Kleinen läuft die Taktik des Egos nicht anders ab. Trennt sich eine Frau von ihrem Partner, trägt der Mann die Verantwortung am Scheitern der Beziehung. Und natürlich umgekehrt! Jeder beschuldigt den anderen. Wird jemandem der Job gekündigt, war er faul und unfähig. Oder war der Arbeitgeber unsozial und ein Sklaventreiber? Wenn dein Onkel einen Termin verpasst, hat er nicht richtig zugehört oder du hast es falsch erklärt. 

Dein innerer Widerstand sorgt für die Verurteilung anderer.

Du siehst schon. Diese Welt beherbergt scheinbar unzählige Schuldfragen und jede Menge Widerstand. Sieh auf dein eigenes Leben. Prüfe, an welcher Stelle du andere Menschen bewertest, eigene Lebensumstände ablehnst oder etwas nicht loslassen kannst, was bereits gehen will. Wen oder was magst du nicht? Wer macht deiner Meinung nach Fehler oder sollte sich anders verhalten? Sei dabei sehr ehrlich und authentisch. Lass dich nicht vom Ego in die Irre führen. Es will nicht, dass du dich weiterentwickelst. Das Ego nährt sich von deinem Widerstand und jedem Urteil, das du fällst. Solange du eine Situation als störend und eine andere als wünschenswert
beurteilst, bist du der Gefangene deines Lebens.

„Erst die neutrale Beobachtung und das Willkommenheißen von dem, was sowieso schon da ist, wird dich befreien.“

Das Leben ist immer in Bewegung. Es schwingt wie ein großes Pendel hin und her. Mal bringt dich seine Schwingung in eine Aufwärtsbewegung und mal in eine Abwärtsbewegung. Es bietet dir helle, strahlende Bilder an, aber auch Schatten und Dunkelheit. Doch Schatten sind nichts Schlechtes. Das Leben bietet dir hier die Möglichkeit zu wachsen, indem du Veränderungen zulässt. Es bietet dir neue Gedanken und Sichtweisen an und fordert dich auf, hinderliche Überzeugungen loszulassen. 

Veränderungen bringen oft Widerstand hervor und erscheinen uns wie ein drohender Weltuntergang.

Als junge Frau fühlte ich mich zumeist auf der Sonnenseite des Lebens. Ich bin von Natur aus ein positiver, lebensfroher Mensch und so wurde ich erst spät mit Gegebenheiten konfrontiert, die mir Angst und Schrecken einjagten. Es waren große Umwälzungen und ich dachte, meine ganze Welt stürze ein.

Obwohl ich meinen Mann liebte und schätzte, fühlte ich schon lange einen inneren Widerstand gegen diese enge Verbindung. Ich war mir sicher, dass ich mich nur aus dieser unnatürlichen Verschmelzung lösen müsste, damit es mir wieder gut ginge. Mir erschien es, als hätte ich keinen Raum und keine Luft mehr für mich. Ich war mir im Laufe der vielen Jahre selbst abhanden gekommen. 

Meine Lebensfreude schmolz wie ein Schneemann in der Sonne. Dunkle Wolken erschienen am Horizont. Meine innere Stimme rief mich zur Veränderung auf, doch mein Schuldgefühl darüber, das gewohnte Nest unserer Kinder zu zerstören und meinem Mann den Boden unter den Füßen wegzuziehen, hielt mich davon ab, auf mein Innerstes zu hören. 

Mein Widerstand gegen meinen Freiheitsdrang und mein Anhaften an tiefsitzenden Ängsten bescherte mir eine Krankheit nach der nächsten. Und endlich verstand ich diese Botschaft. Das Leben hatte etwas anderes mit mir vor und es war Zeit, einen neuen Weg gehen. Ich ließ meine Befürchtungen los, trennte mich von meinem Mann und gab mich meiner inneren Stimme hin. Ohne meinen Widerstand trug mich die natürliche Bewegung des Lebens dorthin, wo es mich haben wollte.

Ich wurde gesund. Sämtliche Eingrenzungen verschwanden und ich hatte das Gefühl, dass sogar mein Mann und meine Kinder diesen Umbruch gut überstanden hatten und daran gewachsen waren. 

Meine überschäumende Lebensfreude kehrte zurück.

Betrachtest du neue Erfahrungen mit Neugier oder mit Widerstand?

Deine Betrachtung hängt ausschließlich davon ab, mit welchen Augen du auf dich und die Welt blickst: Schaust du mit Liebe und Wertschätzung oder mit Widerstand und Angst? Verlierst du dich in den Geschehnissen? Wirst du von deinem Ego-Verstand in das Dickicht von Furcht und Ablehnung gehetzt? Lässt du dich von deinen negativen Vorstellungen lähmen? Haderst du mit deinem Schicksal oder nimmst du die Erfahrung ganz und gar an, die sich dir zeigt? Kannst du sie bereits als Lektion erkennen oder bist du voller Widerstand?

„Nimm alles an, was sich dir zeigt. Egal, was es ist. Du kannst mit deiner Abneigung nichts wegzaubern, was offensichtlich da ist. Im Gegenteil, dein Widerstand hält es fest!“

Als mein Sohn und ich vor einiger Zeit über dieses Thema sprachen, meinte er voller Ablehnung: „Also, Mama! Ich kann ganz sicher nicht meine Rückenschmerzen annehmen. Das hieße ja, ich würde den Schmerz in meinem Leben akzeptieren. Ich will die eigentliche Ursache in meinem Körper herausfinden, beseitigen und wieder fit werden!“ Er zeigte mir mehrere Flyer von Physiotherapeuten und Heilpraktikern und wedelte mit eine Broschüre über wichtige Nahrungsergänzungsmittel. Okay, dachte ich. Jeder soll seine eigenen Erfahrungen machen. Immer langsam mit den jungen Pferden. Als junge Frau war ich auch fest davon überzeugt, dass es doch herauszufinden sein müsste, wie eine bestimmte Erkrankung auf dem üblichen medizinischen Weg wieder verschwinden kann.

Nach einigen Niederlagen diesbezüglich, wurde ich allerdings zum Beobachter. Ja, natürlich die Medizin konnte allerhand sichtbare Erfolge melden. Doch merkwürdigerweise schlichen sich bald wieder ähnliche oder sogar komplett andere gesundheitliche Probleme ein, die einen erneuten Arztbesuch nötig machten, oft eine „Never-Ending-Story“.

Ein harmonisches Gleichgewicht im mentalen und emotionalen Bereich sorgt für Gesundheit. Widerstand dagegen macht krank.

An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass die eigentliche Ursache von jeder Art Erkrankung niemals im Körper selbst zu suchen ist. Hier findet man nur weitere Wirkungen, die sich als Ursachen tarnen. Die wahre Ursache jeglicher äußeren Begrenzung liegt immer im Geist: in den emotionalen Blockaden und unbewussten Überzeugungsmustern des Menschen. Jegliche Begrenzung hat letztlich nur eine Ursache: Widerstand! Dieser äußert sich in Abneigung, Ablehnung, Kritik, Arroganz, Zweifel, Ohnmacht, Mangeldenken, Infragestellen, Verurteilung, Misstrauen und Besserwisserei. Wer sich den Umständen, die sowieso schon da sind, widersetzt, trennt sich von der Liebe selbst.

Ich rate dir hier nicht, eine Krankheit oder eine sonstige störende Situation in dein Leben zu integrieren und dich damit abzufinden, sondern dich zu fragen:

  • WARUM IST DIESE BEGRENZUNG JETZT DA?
  • WORAUF DEUTET SIE HIN?
  • WIE KÖNNTE IHRE BOTSCHAFT LAUTEN?
  • WAS KANN ICH AUS DIESER SITUATION LERNEN?

Dieses Innehalten ist der Schlüssel zur Selbstbefreiung. Hier ist es erforderlich, dir deine Erfahrung ohne Widerstand anzuschauen und tief in sie hineinzublicken. Du musst nicht sofort eine Antwort finden. Geh besonders liebevoll mit dir um, wenn du erkrankt bist oder Schmerzen hast. Leiden jeglicher Art fordert dich immer auf, dich in deiner Aktivität anzuhalten, in die Stille zu gehen und dein Gedanken- und Angstkarrussel aufmerksam zu beobachten. Betrachte deinen Schmerz! Nimm ihn liebevoll in dein Herz. Atme hinein und lausche seinem Kummer so, als würdest du einem kleinen Kind zuhören, das sich die Knie aufgeschlagen hat und sich von dir trösten lässt. 

Schmerz will gesehen werden, gefühlt werden und nicht mit Tabletten oder sonstiger Betäubung verdrängt werden. Dann erst kannst du erkennen, was du ändern musst, damit der Schmerz sich auflöst.

Deine innere Führung hilft dir deinen Widerstand loszulassen.

Jeder trägt einen inneren Lehrer in sich, der ihn führt. Doch du kannst nur seine Stimme hören, wenn du voller Frieden bist. Oft hören die Menschen zu sehr auf das Geschrei der Welt. Fernsehen, Internet, Social Media und die Schlagzeilen der Nachrichtensender wirken sich katastrophal auf den inneren Frieden des Menschen aus. Seine Gedanken jagen miteinander um die Wette und treiben wild umher. Sie sind außer Rand und Band. Wenn der Mensch nicht untergehen will, muss er lernen seinen Verstand zu zügeln und ihn unter seine Kontrolle zu bringen.

Der erste Schritt dahin ist daher, deinen Geist zu beruhigen, indem du still wirst.

Meditation ist in aller Munde und es gibt inzwischen umfangreiche Anleitungen, Kurse und Techniken. Doch so kompliziert wollen wir es nicht machen. Man kann aus dem Simpelsten eine Wissenschaft machen. Das einzige, was nötig ist, ist deine Bereitwilligkeit, mit dir selbst in die Stille zu gehen. Meditation halte ich für den besten Weg, der uns dauerhaft glücklich machen kann. Hier finden wir nicht nur Stille und Frieden vor dem inneren Gedankenlärm, wir werden auch weicher uns selbst gegenüber und können unseren Widerstand loslassen. Wir entdecken früher oder später auch unseren inneren Lehrer, der nichts anderes als unser Glück im Sinn hat.

Es ist ganz einfach: Morgens nach dem Erwachen und abends, bevor du dich schlafen legst sind geeignete Momente, um zu meditieren. Lass diese Zeit, die am Anfang je bis zu fünfzehn Minuten ausgedehnt werden sollte, DEINE PERSÖNLICHE ROUTINE werden. Später, wenn du trainierter bist, kannst du die Zeitspanne der Stille etwas erhöhen. Wenn du bemerkst, dass du bereits einige Tage deine Routine unterbrochen hast, kehre ohne schlechtes Gewissen wieder zurück und meditiere. 

Meditation für Anfänger:

  1. Setz dich für 15 Minuten in die Stille.
  2. Lass deine Gedanken kommen und gehen.
  3. Beobachte sie einfach nur.
  4. Hafte den Gedanken nicht an.
  5. Falls doch, kehre in deine Beobachterrolle zurück.

In deinem Leben können sich nur positive Veränderungen zeigen, wenn du selbst die Voraussetzungen dafür schaffst.

„Durch Meditation entdeckst du irgendwann deinen inneren Lehrer, der dich in deinen inneren Frieden führt.“

Die meisten wirklich hilfreichen Vorsätze scheitern aus Bequemlichkeit und Dummheit. Lass nicht zu, dass dein unbewusstes Denksystem dich weiterhin im Kerker von Angst und Widerstand gefangen hält. 

Die meisten Menschen kleben oft jahrelang, manche sogar ihr ganzes Leben, an Überzeugungen und Sichtweisen fest, die sie am Fortschritt hindern. Das wirklich Fatale daran ist, dass sie sich oft mit ihren Denkmustern identifizieren und sie quasi für sich selbst halten. „Denn sie wissen nicht, was sie tun!“ Damit verdammen sie sich dazu, immer wieder die gleichen Dramen in ihr Leben zu ziehen. Lehne die spitzen Steine des Lebens nicht ab, aber halte sie auch nicht fest. Nimm das an, was zu dir will. Was sich aber von dir abwendet, das lass ziehen, ohne eine Träne daran zu verschwenden. 

Was dir auch immer begegnet, es will dir dienen. Es lehrt dich, über eigene Grenzen hinauszuwachsen, Ängste loszulassen und die Wirklichkeit zu erkennen. Und wenn du deine Lektion gelernt hast und verstehst, was das Leben von dir will, dann handle.

Fazit: Wer sich aus der Spirale des Leids endgültig befreien will, muss die Verantwortung für seine Lebensumstände selbst übernehmen, indem er sich auf den Wandel einlässt, der bei aufmerksamer Betrachtung bereits überall sichtbar ist. Nutze deinen inneren Widerstand, indem du ihn aufmerksam betrachtest. Gegen wen oder was richtet er sich? Wie äußert er sich? So wirst du einen Weg einschlagen, der schon seit langer Zeit in dir ruht. Folge deiner Intuition und sei offen für alles, was sich dir zeigt. Manchmal hilft es, unliebsame Dinge wie eine dicke, schleimige Kröte so lange zu betrachten, bis sie sich in ein großartiges Geschenk verwandelt.

Namasté

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